Gutes muss aber nicht immer teuer sein, und so wollen wir aus der (Fast-)Not eine Tugend machen:
Mit dem Start in die großen Ferien gibt es Freizeit-Tipps auf unserer Internet-Seite, die wir während der Ferien aktualisieren. Dabei können Sie mitmachen: Teilen Sie uns Ihren Ferientipp mit, sagen Sie anderen, was Sie tolles erlebt haben. Wir veröffentlichen diesen dann, gerne auch mit Ihren Namen oder einem Foto.
Sie erreichen uns schnell und einfach per Mail: unter E-Post@elisabeth-verein.de
Tipp für mehr als nur Badengehen
Waldschwimmbad in Kirchvers
An einem besonders heißen Sommertag - eine regelrechte Überdosis derartiger Tage erleben wir ja gerade - ist der Besuch des Waldschwimmbades in Kirchvers ein zuverlässiger Garant für das Gelingen einer so dringend benötigten Abkühlung. Am schattenspendenden Waldrand gelegen bietet dieses hübsche kleine Freibad genau das Ausmaß an belebender Erfrischung, die nahezu jeder in der Superhitze des Hochsommers hoffnungsvoll herbeisehnt.
Dieses Bad stand zu Beginn der 90iger Jahre vor dem Aus, da eine notwendig gewordene gründliche Renovierung die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Lohra bei Weitem überstiegen hätte. Dank des ungeheuren Engagements des 1994 gegründeten Fördervereins zur Erhaltung des Waldschwimmbades ist dieses wirklich sehenswerte Schmuckstück unter den Freibädern der Umgebung auch heute noch der Öffentlichkeit zugänglich. Ein Kinderbecken und ein Kiosk sind vorhanden, ein Erwachsener bezahlt für den Eintritt 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche 1,50 Euro. Weitere und ausführliche Informationen findet man unter http://www.lohra.de/tourismus/schwimm.html.
Der Tipp für Aktive:
Radeln und Rodeln
Wer - nicht nur in den Ferien – aktiv sein möchte, für den hat Gerd Vieth vom St. Elisabeth-Verein gleich zwei Tipps parat:
Eine schöne Radtour auf dem mittlerweile gut ausgebauten Radweg Richtung Edersee, sicherlich nicht nur eine Eintagestour, aber schön zu fahren. Und da jede Familie bestimmt fahrradmäßig mobil ist, eine schöne und kostengünstige Tour.
Einen Tag auf der Sackpfeife in Biedenkopf verbringen, mit dem Erwerb der Familienkarte kann man dort günstig Rodeln auf der Sommerrodelbahn. Und es gibt noch viele andere Spielmöglichkeiten für Kinder, Spielplatz etc., und Grillplätze für das Familiengrillen sind auch vorhanden.
„Also: viel Spaß und einen schönen Sommer…“, wünscht der Mitarbeitende des E-Vereins.
Radtipps:
Nicht nur was fürs Auto: der Routenplaner
„Die schönsten Touren beginnen am PC“, so wirbt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung für seinen Internet-Radroutenplaner - www.radroutenplaner.hessen.de -, auf dem nicht nur einzelne Routen geplant werden können und das Höhenprofil angezeigt wird, sondern es auch viel Wissenswertes rund ums Rad gibt: Themenrouten, Tourentipps, Sehenswürdigkeiten oder Infos zu Bett & Bike.
Daumen rauf für diese Internetseite. Ein interessanter Ein- und Ausblick für alle, die nicht nach dem Motto verfahren wollen, dass einzig und allein altbewährte Methoden gut sind, die nicht immer der Nase nach oder mit Kompass und Karte in der Hand fahren wollen.
Radtouren in den Osten (der Region)
1. Gemünden/Wohra
Etwa 31 Kilometer lang führt die Radstrecke beispielsweise von Marburg über Cölbe, Schönstadt, Bracht, Albshausen, Halsdorf, Wohra bis nach Gemünden. Die Fahrtzeit beträgt bei durchschnittlichen 15 Stundenkilometern etwas mehr als zwei Stunden.
Dort kann für wenig Geld viel erlebt werden: So der 2,3 Kilometer lange Erlebnispfad mit vielen Stationen von Beachvolleyball über Wassertreten, Sinnespfad bis hin zum Kräutergarten. Oder aber der Besuch des Freibades (täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, donnerstags erst ab 10.30 Uhr). Eintrittspreise von 1,70 (Kinder) bis 2,80 Euro (Erwachsene). Und Uli Junck, Kaffee-Experte und Mitarbeiter des St. Elisabeth-Vereins, sagt über den im Freibad-Kiosk angebotenen Cappuccino: „Einfach klasse!“
2. Rauschenberg
Anstrengend mit bis zu 379 Höhenmetern von Marburg bis Bauerbach beginnend, aber dann gemütlich von Ginseldorf über Stausebach bis ins schöne Wohratal auslaufend, führt eine circa 22 Kilometer lange Radtour nach Rauschenberg. Wer sich dann immer noch bewegen möchte, kann Minigolf (Anlage gehört zur Pizzeria "Zum Minigolf" unweit des Radweges gelegen) spielen oder ins Freibad gehen (montags bis freitags von 9 bis 19.30 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr geöffnet).
Wer es etwas ruhiger mag, für den lohnt der Anstieg bis zum Marktplatz, von wo aus Schlossruine –vorbei am Felsenkeller, oder Waldspielplatz mit Kneipp-Becken und Schachanlage schnell zu erreichen sind.
Tipp für Zeitreisende:
Das Keltenhaus in Hommertshausen
Keltische Kultur können nicht nur Kinder und Jugendliche seit etwas mehr als einem halben Jahr im Daupthetaler Ortsteil Hommertshausen – 25 Kilometer westlich von Marburg gelegen – erleben. Die Inspiration ein solch außergewöhnliches Projekt anzugehen, erhielt Elke Plessl, Ergotherapeutin beim St. Elisabeth-Verein und Expertin der keltischen Kultur, vor Jahren, als das Institut für „Vor- und Frühgeschichte“ der Universität Marburg Ausgrabungen innerhalb des keltischen Ringwalls in Hommertshausen vornahm. Gemeinsam mit dem Biedenkopfer Regionalbüro des St.-Elisabeth-Vereins wurde aus der Idee das Konzept „Bau eines keltischen Hauses“ erarbeitet und im Zuge der Aktion „Es rappelt in der Kiste“ der Sparkasse Marburg-Biedenkopf gefördert. In dem aus Holz, Lehm und Stroh nach Original-Bauplan gebauten Haus werden je nach Jahreszeit unterschiedliche Angebote wie Töpfern, Naturerkundung oder Erntefest angeboten. Neben dem Jahresprogramm können aber auch Veranstaltungen für andere Interessengruppen organisiert werden.
Informationen gibt es bei Elke Plessl: Telefon 06468 911855, E-Mail elkeplessl@web.de
Mehr im Internet auf:
oder:
www.elisabeth-verein.de/go/everein/_ws/mediabase/.../E-Post_JuneW.pdf
Touren in den Westen (der Region)
1. Biedenkopf und die Sackpfeife
Die Sackpfeife, 42 Kilometernordwestlich von Marburg gelegen, ist mit 674 Meter Höhe nicht nur Biedenkopfs Hausberg und die höchste Erhebung im Landkreis Marburg-Biedenkopf, sondern auch immer wider einen Ausflug wert, meint Katja Imhof von der Mobilen Jugendarbeit des St. Elisabeth-Vereins in Biedenkopf. Dort gibt es nicht nur Wandermöglichkeiten für Naturfreunde, sondern mit Superrutschbahn, Sesselbahn, Rundwanderwege, Aussichtsturm, Kinderspielplatz, Autoskooter, Grillplätze, Streichelzoo, Sinnespfad oder Bungy-Trampolinzahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Mehr im Internet auf:
http://www.biedenkopf-tourismus.de/cms/show_content.php?content_id=7
2. Reise in die Vergangenheit, zum Hinterlandmuseum
Das Landgrafenschloss Biedenkopf wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts von Heinrich III. zu Hessen-Marburg erbaut und zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern des Landes. Seit nunmehr mehr als 100 Jahren ist dort das Hinterlandmuseum untergebracht, das 1908 als Regionalmuseum unter der Leitung des Geschichts- und später Schlossvereins eingerichtet worden ist. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen dabei auf Industrie-, Verkehrs-, Landwirtschafts- und Handwerksgeschichte sowie auf Trachten-, Wohn- und Alltagskultur.
Öffnungszeiten:1. April bis 15. November täglich von 10 bis 18 Uhr außer Montag.
Mehr im Internet unter: http://www.biedenkopf.de/schloss/Schloss Biedenkopf.htm
Der Tipp aus dem Marburger Rathaus:
“AquaMar” – mit Kombiticket oder Familienkarte
Egon Vaupel wäre ein schlechter Rathauschef, wenn er für die Ferienzeit nicht einen Besuch im Marburger “AquaMar” als Freizeit-Tipp geben würde. Doch hat Marburgs Oberbürgermeister gute Gründe für seinen Rat: Zum einen ist er Großvater und weiß deshalb, was Kinder so erfreut. Und zum anderen hat er gute Argumente beim Blick ins Portemonnaie parat: Durch das Sommer-Kombi-Ticket zahlen Erwachsene lediglich den Eintrittspreis fürs Freibad (3 Euro für die Tageskarte) und können zusätzlich auch alle Becken und Attraktionen im Hallenbad benutzen. Und mit der Familienkarte können für 7 Euro bis zu 6 Personen, davon 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis 15 Jahre, den ganzen Ferientag im “AquaMar” verbringen. Und Vaupel ist sich sicher, dass Kinder und Erwachsene angesichts des Angebots, der Spielgeräte oder des Beachvolleyballfelds “einen vergnügten Sommertag” haben werden.
Wer noch mehr über das Marburger “AquaMar” wissen will, braucht nur zu klicken:
http://www.marburg.de/detail/79056
Ferientipps mit Spiel, Spaß und Spannung:
Minigolf – ein immer noch billiges Vergnügen
Gerade in Zeiten, in denen auch die Mittel für Freizeit- und Urlaubsvergnügungen bescheidener ausfallen, ist eine Runde Minigolf durchaus noch eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, Spiel, Spaß und Spannung zu erleben. Da bietet sich die Minigolfanlage hinter dem „Aquamar“ in Marburg ganz besonders an. Minigolfspieler, die es gewohnt sind, ihre Geschicklichkeit und ihr Können auf einer genormten Bahn zu erproben, werden dort eine heftige Überraschung erleben, handelt es sich doch um einen ungemein fantasievoll gestalteten Parcours aus 18 Hindernissen, die von den Betreibern der Anlage selbst entworfen und gebaut wurden. Auch ein ambitionierter Minigolfer wird dieses gelungene Ensemble als eine echte Herausforderung erleben und feststellen, dass Hindernisse weitab von den genormten Bahnen das ganze Können abverlangen und einen ganz eigenen „Kick“ vermitteln.
Wer diese Ecke Marburgs noch nicht so gut kennt, der sollte im Anschluss einen Spaziergang entlang der Lahn in Richtung Innenstadt (Weidenhäuser Brücke) machen: Es gibt wohl kaum einen idyllischeren und romantischer Blick auf die „Skyline“ der Marburger Altstadt samt Schloss und Alter Universität als von dieser Stelle aus. Zudem kann man sich noch zu einer kleinen Bootstour (Bootsverleih unterhalb der Weidenhäuser Brücke) entschließen und dabei erleben, dass vom Wasser aus Marburg in einer ganz anderen und ungewohnten Perspektive erscheint.
Als Abschluss empfiehlt es sich, über die Weidenhäuser Brücke zum anderen Lahnufer zu schlendern, um sich auf der kleinen Lahnterasse des Buchladens „Roter Stern“ einen guten Kaffee zu gönnen oder - neigt sich die Zeit bereits dem Abend entgegen - im „Havana“ einen „Sundowner“ zu genießen.
Ulrich Junck
Das Erlebte als Tipp:
Mission Edersee
Die dritte und vierte Klasse der Grundschule Schulstadt startete zum Abschluss des Schuljahres einen Ausflug zum Edersee. Schon im Bus konnte man den Edersee und seine schöne Landschaft bewundern. Wenige Minuten nach der Ankunft ging es zur Burg Waldeck. Dort erfährt man bei der Führung, was ein „Ochsenziemer“ und was das Wort „ich dreh’ gleich durch“ bedeutet. Mehr Informationen finden sie dort heraus. Wenn man die Burg verlässt, kann man zu Fuß hinuntergehen oder mit der Seilbahn fahren. Außerdem kann man bei der Schifffahrt Informationen sammeln. Außerdem gibt es einen Wasserpark am Edersee. Der Tierpark hat einen Streichelzoo und eine Greifvogelshow. Man kann Vögel auf die Hand nehmen und streicheln. Ein Rotmilan riss im Tiefflug einem der Schüler beinahe die Kappe vom Kopf.
von Alexander Junck und Franz Schmidt (Abgänger Grundschule Schönstadt)
Und auch Katja Imhof von der Mobilen Jugendarbeit des St. Elisabeth-Vereins in Biedenkopf findet, dass Edersee und Kellerwald einen Ausflug – nicht nur in den Ferien – wert sind. Wer sich informieren will, dem rät sie einen Blick ins Internet:
http://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de
Frankfurter Zoo
Als ich noch klein war, war ein Besuch im Zoo das Größte für mich. All die vielen Tiere anzusehen, die Ziegen im Streichelzoo zu füttern und anschließend auf den großen Spielplatz zu toben.
Ein Besuch in Frankfurter Zoo lohnt sich und ist dennoch nicht teuer. Eine Familientageskarte für 2 Erwachsene und bis maximal 4 Kindern im Alter von 6-17 Jahren kostet 20 Euro, Kinder unter 6 Jahre müssen kein Eintritt zahlen.
Einzelkarten für Kinder und Jugendliche kosten 4 Euro, Erwachsene ab 18 Jahre zahlen 8 Euro Eintritt.
Im Zoo gibt es für Kinder außerdem erlebnisreiche Sommerferien-Tage. Jeden Dienstag und Donnerstag nehmen Mitarbeiter der Pädagogischen Abteilung Kinder zu Erlebnistouren durch den Frankfurter Zoo mit und werden ihnen die Geheimnisse und faszinierenden Tatsachen aus dem Reich der Tiere näher bringen.
Das Ferienprogramm findet bis zum 12. August 2010 statt. Kinder von 6 bis 8 Jahren können jeden Dienstag von 10-12 Uhr und Kinder von 9 bis 11 Jahre jeden Donnerstag von 10-12 Uhr an dem Ferienprogramm; ohne Aufpreis, teilnehmen.
Ihre Kinder können sie telefonisch bei der Pädagogischen Abteilung Zoo Frankfurt unter 069/212-36952 oder 069/212-36986 anmelden. Für die Eltern ist das Ferienprogramm jedoch nicht gedacht. Eltern müssen also draußen bleiben!
Außerdem bietet der Zoo, auch in Einrittspreis enthaltende, Frührungen für jeden an, wie beispielsweise am 30. Juli eine Abendführung durchs Exotarium. Weitere Informationen kann man auf der Homepage http://www.zoo-frankfurt.de/ nachlesen.
Irina Sonnet
Schön - Schöner - Schönstadt
Wanderung auf dem „Junkernpfad“ und Besuch des Schönstädter Flugplatzes
Vielen Menschen aus Marburg und Umgebung ist Schönstadt aufgrund der Lage bekannt, es ist der erste Ort, den man durchfahren muss, wenn man aus Marburg kommend auf der B3 in Richtung Kassel unterwegs ist. Vergleichsweise wenige hingegen werden den Ort wirklich kennen und daher wissen, dass es sehr lohnend ist, hier einen nicht allzu heißen Sommertag zu verbringen, wobei eine Wanderung auf dem ca. 10 km langen „Junkernpfad“ im Zentrum stehen kann.
Mit dem Pkw gelangt man über die B3 nach Schönstadt – übrigens auch mit dem Fahrrad gut erreichbar, da der Ort mittlerweile an das Radwegenetz des Landkreises angebunden ist. Am Ende des Ortes, direkt hinter der Tankstelle, biegt man links ab und kommt nach gut 100 Metern am Bürgerhaus an, wo man den Wagen auf dem Parkplatz abstellen kann.
Man verlässt den Parkplatz, wendet sich nach rechts zu einer kleinen Straße, die zur „Alten Poststraße“ führt. Erneut wendet man sich nach rechts, folgt der „Alten Poststraße“, die mit vorbildlich restaurierten Fachwerkhäusern gesäumt ist, geht an der Grundschule vorbei und gelangt dann zur „Friedenseiche“ des Dorfes. Direkt dahinter links und gleich wieder rechts geht es eine schmale Straße den Berg hinauf bis zum alten Wasserhochbehälter des Dorfes auf dem Gelände eines sehr gepflegten und mit vielen attraktiven Spielgeräten ausgestatteten Spielplatzes. Ist man mit jüngeren Kindern unterwegs, bietet sich dort die Möglichkeit einer ersten kleinen Rast, denn genau hier beginnt nun der 10 km lange „Junkernpfad“, ein mit dem Deutschen Wandersiegel prämierter Wanderweg.
Der Weg ist narrensicher beschildert, mit einer Reihe von Informationstafeln zu bemerkenswerten Besonderheiten aus den Bereichen Geschichte und Natur bestückt, und führt zu Punkten, die eine herrliche Aussicht auf die Umgebung bieten. Es gibt wohl nicht viele Stellen in unserem Landkreis, von wo aus man seine beiden markantesten Erhebungen in den Blick nehmen kann: In östlicher Richtung erkennt man die Amöneburg und in westlicher Richtung erhebt sich der Rimberg am Horizont. Der Rundweg führt um den schönen „Junkerwald“, einen Ausläufer des Burgwaldes, zurück zum Ausgangspunkt am Spielplatz.
Von hier aus geht man zurück zur „Friedenseiche“ und zur „Alten Poststraße“. Nun lässt sich noch ein Besuch des Schönstädter Flugplatzes in Erwägung ziehen, entweder mit dem Auto oder auch zu Fuß für Zeitgenossen, die sich nach einer 10 km langen Wanderung noch nicht ausgelastet fühlen. Der Weg führt über die „Alte Poststraße“ und die „Hebertsbach“ durch den überaus sehenswerten alten Ortskern, vorbei an der Dorfkirche und dem Schönstädter Schloss, das sich linker Hand am Ende des Ortes am Rande einer großen Weide zu erkennen gibt, zu einer Straßenkreuzung, nach deren Überquerung man nach ca. 300 Metern einen Weg erreicht, der entlang des Geländes des Schönstädter Sägewerkes zum Flugplatz führt.
Die Gaststätte am Flugplatz (dienstags Ruhetag!) ist durchaus empfehlenswert: ordentlich portionierte und schmackhafte Gerichte zu wirklich moderaten Preisen nebst einer freundlichen und netten Bedienung. Außer den üblichen Schnitzeln und Steaks, die das heutzutage nicht selten anzutreffende „Klodeckelformat“ vermeiden, ist der Fitnessteller ganz besonders zu empfehlen: ein riesiger gemischter Salat mit gegrillter Putenbrust. Auch hier befindet sich rechts neben dem Gebäude der Gaststätte ein gepflegter und gut ausgestatteter Spielplatz.
Besuche sind gerade an Wochenenden interessant, da man die startenden und landenden Sportflugzeuge aus unmittelbarer Nähe beobachten kann. Wenn man Glück hat, findet auch gerade ein Segelflugwettbewerb statt.
Weitere interessante und vielfältige Informationen über Schönstadt findet man auf der Website http://www.schoenstadt.net. Besucher werden nach einem Tag in Schönstadt sicherlich eine Vorstellung davon bekommen, warum dieser Ort beim Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ den ersten Platz erreicht hat und auch beim Bundesentscheid in diesem Jahr Aussicht auf eine hohe Platzierung haben wird.
Eine hervorragend gemachte kleine Wanderkarte über den „Junkerpfad“ im Flyerformat und auch über andere Wanderwege im Burgwald sind beim Burgwaldverlag (http://www.burgwald-verlag.de; Tel: 06427 8005) in Schönstadt erhältlich.
Ein Tag in Schönstadt und Umgebung mag überdies die Augen öffnen für die Faszination und Schönheit der eigenen und unmittelbaren Heimat – ein Phänomen, was in der Selbstverständlichkeit der alltäglichen Wahrnehmung stets ein wenig unterzugehen droht.
Ulrich Junck (Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising)